GESTRANDET Ihr seid auf einer verlassenen Insel gestrandet und versucht zu überleben

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Chrisnockerl Moderator

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 16.02.2007 Beiträge: 55 Wohnort: Österreich
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Verfasst am: 19.02.2007, 00:34 Titel: Darkness |
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Das ist eine von drei FFs, die ich schreibe! Diese Story ist eine "Herr der Ringe"-FF!
Ich hoffe, dass sie euch gefällt!
Titel:Darkness
Genre: Romanze, Drama
Rating: R- ab 16 Jahren
Warnings: voraussichtlich noch keine...
Inhaltsangabe: Siril, eine Elbin umhüllt ein großes Geheimnis...
Chapter 1: Prolog
Der Vollmond schimmerte fahl auf eine Lichtung und ließ das Gras grau erscheinen. Es sah so aus, als wäre es eine gewöhnliche Vollmondnacht, doch der Schein trog.
Füße tappten auf der Wiese- ganz still waren sie. Man konnte sie kaum hören. Der kühle Wind wehte durch langes schwarzes Haar und tanzte damit. Graue Augen blickten starr in eine Richtung. Ein weißes zerschlissenes Seidenkleid umspielte die Figur einer jungen Frau. Ihre Hände und ihr Gesicht waren zerkratzt. Eine Träne rollte über das Gesicht des Mädchens. Ihre Fußsohlen waren vom vielen gehen abgeschürft. Das Mädchen wankte etwas hin und her. Ihr Gesicht war blass. |
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gintonic Administrator

Anmeldungsdatum: 16.02.2007 Beiträge: 164 Wohnort: Essen
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Verfasst am: 19.02.2007, 00:38 Titel: |
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Fängt ja schon mal gut an. schreib mal weiter ich will jetzt auch wissen, wie es weiter geht^^ _________________
Joe Norah Ebony Peter |
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ShakespeareGirl Gestrandeter

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 19.02.2007 Beiträge: 22
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Verfasst am: 19.02.2007, 00:41 Titel: |
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ist direkt mal sehr spannend und macht Lust auf mehr^^
ich liebe Herr der Ringe und alles was um Fantasy solcher Art geht...
schreib bloß schnell wie es weitergeht  |
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Chrisnockerl Moderator

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 16.02.2007 Beiträge: 55 Wohnort: Österreich
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Verfasst am: 19.02.2007, 00:50 Titel: |
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Danke für euer schnelles Review!!! Dann poste ich gleich mal das erste Kap!
Chapter 2: Das geheimnisvolle Mädchen
In Dunkelheit gehüllt stand ein Mann am Fenster und schaute in die Ferne. Er nippte hin und wieder an einem Glas, welches mit Wein gefüllt war. Er trug ein dunkelgrünes eng anliegendes Hemd und eine dazu passende grüne hautnahe Hose. Seine Füße steckten in Lederstiefeln und um seine Taille herum trug er einen Gürtel, der ebenfalls aus Leder bestand, an welchem eine kunstvoll geschmiedete Scheide hing, in der ein Dolch steckte. Sein blondes Haar erschien im fahlen Mondlicht grau.
Er wendete seinen Blick nicht von der Lichtung ab, die dicht hinter dem kleinen Wäldchen lag. Ihm kam es so vor, als sähe er etwas oder jemandem. Er konnte es nur nicht identifizieren.
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Die junge Frau ging noch immer auf der Waldlichtung entlang und starrte immerzu in dieselbe Richtung, als plötzlich ihre Füße nachgaben. Unsanft sank sie zu Boden. Mit schmerzverzehrtem Gesicht versuchte sie aufzustehen, aber sie war zu schwach. Das Mädchen legte sich hin und schloss ihre Augen. Der Schmerz hörte augenblicklich auf ihren Körper zu plagen. Jedes einzelne Körperteil schmerzte und zerrte an ihren Kräften. Sogar jeder einzelne Wimpernschlag hinterließ ein Stechen. Tagelang war sie durch Mittelerde ohne jegliche Orientierung gestriffen.
~*~*~*~*~
Der Elb stand weiterhin am Fenster.
"Was ist das, das dort draußen herumschleicht...?" sagte er zu sich selbst.
Er kniff die Augen zusammen, um besser sehen zu können, als plötzlich jemand den Raum betrat.
"Eure Hoheit, Euer Vater möchte Euch sehen!" sagte eine schüchterne Stimme. "Sag ihm bitte, dass ich gleich komme!" gab er dem Elb zur Antwort, ohne ihn eines Blickes zu würdigen.
Der Mann verbeugte sich noch vor ihm und verließ dann hastig den Raum. Der Elb schaute noch einmal zu der Lichtung hin und machte sich dann auf den Weg zu seinem Vater, ohne sich noch darüber einen Gedanken zu machen.
~*~*~*~*~
Das Mädchen lag noch immer mit geschlossen Augen am Boden. Sie fühlte sich beobachtet, war jedoch zu schwach, um sich nach dem jemandem umzusehen. Plötzlich spürte sie eine warme Hand auf ihrer Wange. Sie wollte sich wehren, konnte es aber nicht. Eine Person hob sie sanft auf, dann wurde ihr schwarz vor Augen.
~*~*~*~*~
Der Elb klopfte an einer dunkelbraunen Eichentür und von innen hallte eine Männerstimme "Herein!".
Der Elb schloss die Tür auf und begab sich in den Raum.
"Legolas, Endlich! Ich warte schon eine Ewigkeit auf dich!"
"Entschuldigung Vater!".
Legolas senkte seinen Blick und ließ sich auf einem Ledersessel nieder.
"Mein Sohn, du weist, dass in zwei Wochen das Sommerfest ist. Hast du schon eine Begleitung?" fragte ihn Thranduil bestimmt.
"Nein, ich habe noch nicht..." gab Legolas beschämt zu.
"Legolas, du weist, dass es sich nicht schickt, als ein Prinz des Königs alleine auf ein Fest zu erscheinen! Wenn du bist nächste Woche keine Begleiterin hast, dann werde ich dir eine suchen!" sagte sein Vater ernsthaft.
Ohne etwas darauf zu sagen, stand Legolas auf und verließ den Raum.
Hervorragend! Jetzt muss ich eine Begleiterin für das Bankett finden!, dachte der Elbenprinz verärgert und stapfte zu seinem Gemach.
Legolas schloss seine Zimmertür auf und zündete das Holz im Kamin an, als jemand an seine Tür hämmerte. Genervt öffnete er sie. Vor ihm stand ein junger Elb, der nach Luft schnappte.
"Es tut mir Leid, dass ich Euch um diese Zeit störe, aber ich wollte nicht zu Eurem Vater gehen!".
Der Elb hielt kurz inne, um etwas Luft zu bekommen.
"Ich habe draußen auf der Lichtung eine Elbin gefunden!"
"Und deswegen stört Ihr mich um diese Tageszeit?" entgegnete Legolas stämmig.
"Wäre es eine Gewöhnliche, dann würde ich Euch nicht stören! Aber sie trägt den Ring der Grünelben."
"Eine Grünelbin... Wo habt Ihr sie hingebracht?" fragte ihn der Prinz. Ohne ein Wort zu sagen, eilte der Elb fort und führte den Thronfolger dicht in den Wald hinein zu einer Holzhütte.
Vorsichtig öffnete Legolas die Tür und erblickte die junge Frau, die auf einem Bett lag. Langsam ging er zu ihr hin und setzte sich auf die Bettkante.
"Sie sieht schlimm aus! Ihre Stirn ist ganz heiß!" stellte der Prinz fest und begutachtete die Elbin weiter.
"Ist sie schon einmal aufgewacht?" horchte Legolas den unbekannten Elben aus. "Nein, sie ist noch nicht aufgewacht..." teilte ihm dieser mit.
"Ich habe ganz vergessen nach Eurem Namen zu fragen! Wie heißt Ihr?"
"Gestatten, Orial Irius` Sohn." stellte er sich vor und machte eine kleine kurze Verbeugung.
"Helft mir bitte, Orial, das Mädchen zu mir in den Palast zu bringen!". befahl er dem Jungen und hob sie behutsam auf.
`Dann war es wohl sie, die ich auf der Lichtung gesehen habe!´, dachte Legolas sich.
Als die beiden Männer im Palast ankamen, brachten sie die junge Frau in ein Gemach, das in der Nähe von Legolas` war.
Sachte legte Legolas das Mädchen auf das Bett.
"Bringt mir bitte eine Schüssel mit kaltem Wasser und ein kleines Handtuch!" befahl er dem Jungen.
Eilig rannte der in das Badezimmer, besorgte die Sachen und stellte sie dann auf das Nachtkästchen, das neben dem Bett stand. Legolas tauchte das Handtuch in das kühle Wasser ein und tupfte damit dann ihre Stirn ab.
"Sie kommt zu sich!" bemerkte Legolas.
Langsam öffnete sie ihre Augen und blickte in die blauen Augen des Prinzen. "W-w-wo b-bin i-ich?" stotterte sie verwirrt.
"Ihr seid in Thranduil`s Palast. Genauer gesagt seid Ihr im Düsterwald."
"I-ich bin im Düsterwald?! Das kann aber nicht sein... Ich komme doch aus Lindon..." sagte sie zitternd.
"Ihr sollt nicht so viel sprechen! Ihr seid noch schwach! Nennt mir bitte Euren Namen!" sprach Legolas sanft zu ihr.
"Ich heiße Siril und Ihr?"
"Mein Name ist Legolas."
Siril legte sich wieder nieder, wobei ihr ein stechendes Gefühl den Rücken empor kroch. Der Prinz ging zu Orial hin und bat ihn zu gehen.
"Ruht Euch aus! Ich werde morgen wieder nach Euch sehen.".
Legolas folgte Orial hinaus und tapste zu seinem Gemach, das gleich gegenüber lag.
"Wo bin ich nur hier gelandet...?" sagte sie zu sich selbst.
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Sonnenstrahlen durchfluteten den Palast und ließen ihn glänzen.
Einige Dienstmädchen eilten durch die Gänge und bereiteten den Speisesaal für das Frühstück vor.
Die Lichtstrahlen strichen über Sirils makelloses Gesicht und weckten sie sanft auf. Sie streckte sich und vergaß dabei, dass jede Bewegung schmerzte. Die Elbin versuchte einen Schrei zu unterdrücken und stattdessen kam ein hoher Laut heraus. Das Mädchen ließ sich wieder in das Bett fallen und kniff die Augen zusammen.
~*~*~*~* ~
Mit einem Handtuch um die Hüfte gewickelt, stand Legolas vor dem Spiegel und frisierte sein blondes Haar.
`Wer ist sie? Was macht sie im Düsterwald, wenn sie aus Lindon kommt...?´ zerbrach er sich den Kopf.
Nachdem er sich angezogen hatte, klopfte er an Sirils Tür. Als ein "Herein" von drinnen ertönte, öffnete er sie. Legolas nahm einen Stuhl, der an einem Tisch stand, stellte ihn vor das Bett und setzte sich.
"Wie geht es Euch?" erkundigte er sich nach ihrem Befinden.
"Der Rücken schmerzt! Ansonsten geht es mir gut."
"Ich werde nachher einen Heiler zu Euch schicken!" berichtete er ihr.
Erst jetzt bemerkte Legolas, dass Siril eine Kette trug, an der ein Amulett hing.
Die Kette war schwarz und das Amulett ebenso. In der Mitte des Amulettes zierte ein blutroter Diamant, der im Sonnenlicht in den verschiedensten Rottönen leuchtete.
"Ein wirklich wunderschönes Schmuckstück tragt Ihr da!" bemerkte der Prinz.
"Ja... Ein Geschenk meiner Mutter..."
Geschwind steckte sie das Amulett in ihren Ausschnitt und lächelte Legolas an, in der Hoffnung, dass er sie nicht weiter darüber befragen würde. Legolas fiel auf, dass es ihr ungenehm war und wechselte das Thema.
"Habt Ihr Hunger...?"
"Nein...".
Siril schüttelte ihren Kopf und setzte sich langsam auf.
"Ich werde jetzt frühstücken gehen, wenn Ihr ein Bad nehmen wollt, das Badezimmer ist gleich dort!".
Der Prinz zeigte in einen Raum, der gleich an das Schlafzimmer angrenzte. "Und in dem Schrank hängen Kleider."
Der Elb wies auf einen Schrank, der aus hellem Holz bestand und mit vielen Schnitzereien verziert war. Legolas stand auf, verabschiedete sich und ging.
~*~*~*~*~
Thranduil saß im Speisesaal am Ende des Tisches und trippelte mit den Fingern am Tisch. Der Elbenkönig erschrak einwenig, als sich die Speisesaaltür öffnete und sich sein Sohn zu ihm gesellte.
"Na da bist du endlich!".
Thranduil gab dem Dienstmädchen mit einer Handbewegung zu verstehen, dass sie das Essen bringen konnte.
Nach einigen Schweigeaugenblicken kam zur Erleichterung das Essen.
Der Tisch war reich gedeckt mit verschiedenen Obstsorten, Käsesorten, Schinkensorten und Broten. In die goldenen Becher füllten die Mädchen elbischen Wein ein.
"Vater, gestern kam ein Elb zu mir geeilt und hat mir erzählt, dass er eine Elbin auf der Lichtung hinter dem kleinen Wäldchen gefunden hatte. Sie ist eine Grünelbin. Ihr Name ist Siril." berichtete er seinem Vater, der eine Weintraube aß.
"Und warum erzählst du mir das...?" äußerte sich Thranduil gleichgültig.
"Das Mädchen kommt aus Lindon und trägt eine merkwürdige Kette, das höchstwahrscheinlich keine Elben hergestellt haben. Ihr Gesicht und ihre Hände sind zerkratzt. Ihr muss etwas Schlimmes widerfahren sein. Es werden viele Geschichten über Lindon seit dem Ende des Ringkrieges erzählt, dass seltsame Wesen dort hausen und sich einige Elben zu einem neuen Stamm zusammengeschlossen haben. Sie nennen sich In Heledir (die Eisvögel). Es ist nicht sehr viel über sie bekannt. Laut einigen Erzählungen kann man sie nur schwer finden, denn sie leben abgeschottet..." schilderte er seinem Vater, der zu erst uninteressiert zu horchte, aber dann immer mehr seine Elbenohren spitzte.
"Du meinst also, dass sie nicht ohne einen Grund hier gelandet sein wird? Ich werde nachher zu ihr gehen. Wo ist sie?"
"Sie ist gleich in dem Gemach gegenüber von meinem."
Die beiden wechselten dann kein Wort mehr miteinander, sondern genossen ihr Frühstück.
~*~*~*~*~
Siril stieg langsam aus dem Bett und schaute sich im Zimmer um.
Die Wände waren in Weiß gestrichen und der Boden bestand aus einem hellen Holz. Erst jetzt bemerkte sie, dass ihr Bett ein Himmelbett war. Ein großes Fenster schenkte dem Raum Licht. Ein Kamin, vor dem ein Tisch und zwei Sesseln standen, befand sich auch noch im Zimmer.
Das Badzimmer, das sich am Schlafzimmer anschloss, war gefliest und die Wände waren in einem himmelblau gestrichen. In der Mitte des Raumes befand sich die Badewanne, die aus Marmor bestand. Das Waschbecken stand an der Wand und davor hing ein großer Spiegel.
Neugierig betrat die Elbin das Badezimmer und stellte fest, dass in die Badewanne schon Wasser eingelaufen war. Der Wasserdampf stieg geheimnisvoll empor. Mit einem Finger tauchte sie kurz in das Wasser hinein und zog ihn auch gleich wieder zurück, denn es war noch heiß.
Barfüßig tappte sie zum Spiegel und betrachtete sich genau.
Ihr Kleid war schmutzig und zerrissen und das Haar zerzaust. In ihrem hübschen Gesicht befanden sich Kratzspuren und Dreck verdeckte ihre Schönheit noch dazu.
`Ich habe wirklich ein Bad nötig´, dachte sie.
Das Kleid schmiss sie achtlos zur Seite, als sie sich ausgezogen hatte und in das warme Wasser eintauchte. Es kam ihr so vor, als ob es ihr neue Kraft schenken würde. Entspannt lehnte Siril sich zurück und schloss ihre Augen. Einige Atemzüge blieb sie so liegen, nahm dann die Seife in die Hand und seifte damit ihren Körper ein.
Nachdem sie mit dem Waschen fertig war, hüllte sie sich in einen weichen Bademantel ein.
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Thranduil und Legolas saßen noch immer still neben einander. Als sein Vater nach einigen Minuten die Stille brach.
"Wie wirkt das Mädchen auf dich?" fragte er. Dabei verschluckte sich Legolas an einer Erdbeere.
"Ich habe noch nicht sehr viel mit ihr gesprochen, doch sie scheint etwas verwirrt zu sein.".
Danach herrschte wieder erdrückende Stille.
Nach dem ausgiebigen Frühstück machte sich Thranduil auf den Weg.
Bestimmt klopfte er an der Tür an und wartete kein "Herein" ab, sondern betrat das Gemach gleich. Siril erschrak, als sich die Tür öffnete, denn sie war gerade dabei ihren Bademantel zuzuknöpfen.
"Guten Tag!" begrüßte Thranduil Siril und nahm auf einem der zwei Sessel platz. Siril starrte ihn erschrocken an und ging einen Schritt zurück.
"Ihr braucht keine Angst vor mir zu haben! Ich bin Thranduil- der König." sagte er in ruhigem Ton.
"Mein Sohn hat mir gerade von Eurem Aufenthalt hier erzählt. Er sagte mir auch, dass Ihr aus Lindon kommt, Siril.".
Sie nickte kurz und darauf folgte ein knappes
"Ja, Eure Hoheit!".
`Die Ähnlichkeit zwischen den beiden ist verblüffend! Legolas ist genau das Abbild seines Vater´, dachte sich Siril.
Thranduil machte Siril mit einer Geste klar, dass sie sich setzten soll. Geschwind nahm sie auf dem Sessel Platz.
"Ihr wurdet also auf der Lichtung hinter dem kleinen Wäldchen gefunden?! Eine Elbin, die aus Lindon kommt, geht doch nicht den weiten Weg, um sich mein Reich anzusehen und für Euch wäre das eine zu große Zumutung in Eurem Zustand. Wenn Ihr mir erzählt, was Euch so schlimmes zugefallen ist, dann kann ich Euch vielleicht helfen." redete er in einem idyllischen Ton, der für ihn ungewöhnlich war.
"Ich muss mich hierher verirrt haben..." sagte sie.
Der Elbenkönig legte seinen Kopf einwenig zur Seite und forderte sie damit auf weiterzusprechen. Diese Geste verleitete sie fortzufahren, aber sie wunderte sich, dass sie einem Unbekannten so viel erzählte.
"Ich weiß nicht mehr wie lange es schon her ist, aber vor einigen Tagen oder Wochen stand mein Dorf in Flammen. Ein Elb verhalf mir zur Flucht. Seit diesem Tag wandere ich schon..."
Sie senkte ihren Blick.
"Und wisst Ihr schon, wie das Feuer entstanden ist?" führte er die Konversation weiter.
"Nein, das weiß Keiner, Eure Hoheit..."
Als sie diesen Satz sagte, versuchte sie dem König nicht in die Augen zu schauen.
"Ich werde jetzt gehen und hoffe, dass es Euch hier gefällt!"
Thranduil stand auf und verließ sofort den Raum. Siril blieb verdutzt ihn ihrem Sessel sitzen.
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Nach dem er Siril besucht hatte, ließ er seine Ratgeber zusammenrufen.
Der Raum befand sich außerhalb des Palastes- nämlich im Schlossgarten.
Mitten in diesem stand ein kleines Häuschen, in dem sich der König, Legolas und seine sieben Ratgeber berieten.
Die Elben trugen weinrote Roben mit einer Kapuze und saßen um einem großem runden Tisch herum.
"Ich war vor einigen Minuten bei dem Mädchen und habe mich mit ihr unterhalten. Sie ist auf all meine Fragen eingegangen, wirkte bestürzt und verbirgt etwas... Ihr Name ist Siril. Sie ist eine Grünelbin und kommt aus Lindon." teilte er den Elben mit.
"Wo wurde sie noch einmal gefunden?" fragte einer der Ratgeber.
"Siril wurde auf der Lichtung hinter dem kleinen Wäldchen gefunden." beantwortete Legolas die Frage.
"Legolas, Ihr habt doch dieses Amulett erwähnt..." äußerte sich ein Ratgeber. "Sie trägt es um den Hals und hat es versteckt, als ich es erwähnt hatte. Ich bin aber dann nicht mehr darauf eingegangen." erzählte er den anderen.
"Eure königliche Hoheit, ich schlage vor, dass wir sie für einige Tage hier im Palast behalten und sie beobachten!" schlug ein Ratmitglied vor.
Der König nickte und nippte an seinem Glas.
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Währendessen hatte sich Siril an das Fenster gestellt und belauschte ärgerlich und mit einem unguten Gefühl die Ratgeber, den König und Legolas. |
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ShakespeareGirl Gestrandeter

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 19.02.2007 Beiträge: 22
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Verfasst am: 19.02.2007, 01:08 Titel: |
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woooooooooah
nicht aufhören, bitte! voll geil (sorry), was ist denn mit dem Amulette?
Bin voll gespannt wie es weiter geht |
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gintonic Administrator

Anmeldungsdatum: 16.02.2007 Beiträge: 164 Wohnort: Essen
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Verfasst am: 19.02.2007, 01:13 Titel: |
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Wow...das ist ja jemand der richtig gut schreiben kann.
Wahnsinn, echt gut, mache weiter, bittteeeeeeeeeee
*sabber* _________________
Joe Norah Ebony Peter |
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Chrisnockerl Moderator

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 16.02.2007 Beiträge: 55 Wohnort: Österreich
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Verfasst am: 19.02.2007, 01:15 Titel: |
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Was mit dem Amulett werde ich euch natürlich nicht verraten!
Aber eines kann ich euch schon sagen; diese Kette oder dieses Amulett wird noch eine große Rolle in der Story spielen und ich sitzt schon am zweiten Kap, vielleicht bekomm ich es diese Woche noch fertig, aber das muss erst noch dann mein Beta-Reader korrigieren! _________________ Emma Maria Lucia  |
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